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Rückblick

 
 

Lesung mit Dialog des französischen Autors Jean-Philippe Devise

 
Am 8. Juni 2017 präsentierte die Deutsch-Französische Gesellschaft in Bremen e.V. einen Leckerbissen der literarisch besonderen Art, eine Lesung mit Dialog von dem Deutsch schreibenden französischen Autor Jean-Philippe Devise. Die Lesung fand im Laborraum im Citylab Bremen statt.
 
 

 
 

Studientag zu Französisch-Guyana
Journée d‘étude: Guyane française

Am 31. Mai 2017 fand der Studientag zu Französisch-Guyana in der Universität Bremen (Raum: GW2, B 2860) statt.

 
 

 
 

Konzert im citylab

Paris La Nuit – von Gypsy über Piaf bis Aznavour
 
Am 2. März 2017 fand das Konzert der Gruppe Paris la nuit im citylab (vormals Lloydhof) statt. Die Gruppe hat vor acht Jahren bereits für uns ein Konzert gegeben, damals in der Gondel und mit einer überaus positiven Reaktion des Publikums. Auch dieses mal war das Konzert ein voller Erfolg und wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement!

 
 

Rentrée Grillades – Sommerfest (Grillabend)
am Freitag, 26.08.2016, 18 Uhr

Zum Beginn des Winterhalbjahres stieg bei perfektem Wetter ein sonnendurchflutetes Sommerfest. Die Rückmeldungen lassen vermuten, dass es ein gelungener Abend war – vielleicht sollten wir diesen Start in die dunkle Jahreszeit immer im privaten Rahmen feiern?!
 
 

Zum 160. Todesjahr – Texte von Heinrich Heine, voller Witz, sehnsüchtig, bissig, doch immer noch hochmodern…
Der Schauspieler Georg Gess und die Pianistin Christine Schütze präsentierten in einer kurzweiligen Lesung und einem Klavierkabarett-Programm dazu passender eigener Chansons mit Herz und Hirn „Heines Frauen und die Musik“.

 

28. Mai 2016, 20 Uhr
im Institut Français, Contrescarpe 19, 28203 Bremen

 

Heine

Heine ist im Ausland bekannter als in Deutschland, denn es gab Zeiten, in denen Deutsche Heine wegen seiner politischen Überzeugungen ablehnten. Er war Kämpfer für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Er forderte gleiches Recht für alle Menschen. Er verspottete in geistvoller und ironischer Weise alles Unnatürliche und Unechte im Zusammenleben der Menschen. Er griff die Kirchen an. Er kritisierte und verspottete sogar Gott. Und er war Jude.

Schließlich wurde Heine das Leben in Deutschland zu eng. Seine Schriften wurden zensiert oder verboten; ihm selbst drohte Verhaftung. Deshalb übersiedelte er 1831 nach Paris. In Frankreich herrschte damals mehr Freiheit als in Deutschland. Hier bemühte sich Heine in seinen Schriften um eine Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland.

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In Zusammenarbeit mit Frau Blanke, Eigentümerin der Horner Buchhandlung, haben wir analog zu unserer “Rentrée Littéraire” im letzten Herbst nun auch einen “Printemps Littéraire” ausgerichtet.
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Und damit nicht nur ein Büchertisch und die Gespräche auf das Thema hinweisen sondern der komplette Rahmen des Abends, haben wir uns direkt in der Horner Buchhandlung, Leher Heerstrasse 10-12, getroffen.

Dienstag, 12. April um 19:30 Uhr

Frau Blanke hat wie im Herbst eine bunte Reihe Neu- und Wiedererscheinungen vorgestellt, von denen mindestens ein Drittel einen direkten Bezug zu Frankreich haben. Der Abend fand in Deutscher Sprache statt.

 
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Francofonia

Zweiter Weltkrieg: Louvre-Direktor Jacques Jaujard findet in Franz Graf Wolff-Metternich, der von der deutschen Wehrmacht mit dem „Kunstschutz“ beauftragt ist, unverhofft einen Verbündeten, um den Nationalschatz des Louvre vor dem Zugriff der Nazis zu schützen.

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Der russische Regisseur Alexander Sokurov wurde mit seiner Dokumentation »Russian Ark« über die Eremitage von Sankt Petersburg berühmt. Hier widmet er sich ein weiteres Mal dem Museum als einem Ort von nationalem Selbstverständnis. Im Zentrum seiner Erzählung steht die ungewöhnliche Komplizenschaft von Jaujard und Wolff-Metternich. Der Louvre wird zum Dreh- und Angelpunkt einer Reflexion über Kunst und Politik, Nation und Macht, Gegenwart und Geschichte. Sokurov durchspielt und re-inszeniert dieses Material mit einem schelmischen Unterton und gibt einen reichhaltigen Eindruck der Geschichte einer kulturellen Institution mit allen Fragen, die sie aufwerfen kann.

 

 

Francofonia, le Louvre sous l’Occupation, F, D, NL 2016, Regie: Alexander Sokurov

mit Louis-Do de Lencquesaing, Benjamin Utzerath, Vincent Nemeth

84 Min., franz. OmU

 

Dienstag 05. April 2016 um 20:30 Uhr
CITY 46 | Kommunalkino Bremen e.V.

Birkenstraße 1, 28195 Bremen
mit Gast: Roland Bühs, Kunsthistoriker & Künstler

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Repas au chou frisé

Zum Abschluss der kalten Jahreszeit „bekochte“ uns der Staatsrat im Finanzressort, Hans-Henning Lühr, am 2.3.2013 (bei tätiger Mithilfe der Gäste): Sein Internationales Grünkohl Kochbuch enthält auch Original-Rezepte aus Frankreich. Das Treffen fand im Institut Français statt. Es war ein sehr kurzweiliger Abend, und Hennig Lühr hatte eine Menge unterhaltsamer Geschichten zu erzählen.

 
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Tag der offenen Tür im Institut Français

Am 20.1.2013 fand im Institut Français ab 11 Uhr der alljährliche Tag der offenen Tür statt, diesmal ganz unter dem Jahresmotto „50 Jahre Elysée Vertrag“ stehend. U.a. konnten mehrere Ausstellungen betrachten werden, darunter eine, die von unserer Gesellschaft realisiert wurde.
Mme. Le Lan wies in Ihrer Begrüßung auf unserer Vollversammlung nachdrücklich auf die Notwendigkeit deutlich sichtbaren Bürgerengagements hin. Es gab eine rege Teilnahme.

 
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Institut Français zeigt Chronik deutsch-französischer Partnerschaft

Anlässlich des 45. Jahrestages des Elysée-Vertrages zeigt das
Institut Français bis zum 10. Februar die Ausstellung “Deutsch-Französische Partnerschaft – eine Chronik” in seinen Räumlichkeiten an der Contrescarpe 19 in Bremen. Die bereits in Paris und in verschiedenen deutschen Städten gezeigte Chronologie zur Geschichte der deutsch-französischen Partnerschaft von 1948 bis in die Gegenwart kann montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr besucht werden. Sonderführungen sind nach telefonischer Absprache unter 39 94 40 möglich.

Auf 24 informativen Tafeln präsentiert die Deutsch-Französische Gesellschaft (dfg) die große Breite an institutionellen und privaten Initiativen für die deutsch-französische Partnerschaft, die auch als “Motor für Europa” bezeichnet wird. Ausführlich dokumentiert wird, wie auf der Basis des Elysée-Vertrages nach Feindschaft und Kriegen eine neue Freundschaft zwischen beiden Ländern durch den gelungenen Austausch auf verschiedensten Gebieten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens entstand. In dem 1963
in Paris unterzeichneten Vertragswerk sind unter anderem ständige Konsultationen der Regierungen, internationales Lernen mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und die systematische Förderung der jeweiligen Partnersprache festgeschrieben, um Verstehen und Verständigung möglich zu machen.

Eingang in die Ausstellung fanden auch bestehende Städtepartnerschaften und erfolgreiche Projekte im Bildungsbereich sowie der Austausch auf der Ebene von Initiativen und Vereinen, darunter acht Beispiele gelungener deutsch-französischer Partnerschaften aus Bremen. Dazu zählen der Deutsch-Französische Kindergarten, in dem jeweils eine französische Grundschullehrerin und eine deutsche Erzieherin eine Gruppe betreut, ebenso wie der Deutsch-Französische Chor und der Verein “Jumelages Européens PTT”, der Angehörige von Post- und Telekomverwaltungen zusammen führt.
“Naheliegend, denn französisch ist schließlich die Welt-Postsprache”, erläutert der Bremer Vorsitzende der dfg, Wolfgang Zimmermann, der mit seiner Familie mehrere Monate die Chronik erarbeitete.

 
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Einladung zur Wahlparty anlässlich des zweiten Wahlgangs der französischen Präsidentenwahl ins Institut français

Die Präsidentenwahl spielt sich in zwei Wahlgängen am 22. April und am 6. Mai ab.
Da Frankreich ein Mehrheitswahlrecht mit zwei Wahlgängen hat, machen nur die beiden bestplatzierten Kandidaten vom ersten Wahlgang den zweiten Wahlgang unter sich aus. Dieses System begünstigt die größeren Parteien und zwingt zu Koalitionen von Gleichgesinnten. Im Abschlussduell zwischen den verbliebenen Kandidaten muss man sich für links oder rechts, für Ségolène Royal (25,87 Prozent am 22. April 2007) oder Nicolas Sarkozy (31,18 Prozent der Stimmen am 22. April 2007) entscheiden.
Bei der Wahl am 6. Mai 2007 ist die Entscheidung wenig vorhersehbar, da sich die Wähler des abgeschlagenen Kandidaten der Mitte, François Bayrou, mit 18,57% der Stimmen sowohl auf die eine als auch auf die andere Seite schlagen könnten. Von den Stimmen der Linken und der Grünen wird Ségolène Royal mit großer Wahrscheinlichkeit profitieren können.

Die deutsch-Französische Gesellschaft in Bremen e.V. und das Institut français de Brême laden ein, die ersten Stunden nach der Schließung der Wahllokale und die Bekanntgabe der ersten Ergebnisse in den Räumen des Institut français gemeinsam zu erleben:
Sonntag, 6. Mai 2007, ab 19:30 Uhr, Contrescarpe 19
Der Eintritt ist frei.
Das Café wird geöffnet sein.

Informationen unter:
Tel.: 2030309
Wolfgang Zimmermann

 
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Europawoche

Im Rahmen der Europawoche Anfang Mai wurden im Jahr 2005 verschiedene Aktivitäten durchgeführt, an denen die Deutsch-Französische Gesellschaft auch teilnahm.
Die Federführung und Koordination lag bei der Europa-Union Bremen.
Unsere Gesellschaft brachte sich wesentlich in die Planungen ein, damit die deutsch-französischen Belange im Konzert mit den anderen bilateralen Gesellschaften in Bremen den ihr gebührenden Stellenwert bewahrten.
Als zentrales Europa-Event wurde vom 4. – 11. Mai 2005 ein Jugendseminar veranstaltet zu dem jeweils 2 Schüler/Studenten aus den europäischen Partnerländern eingeladen wurden, die dann gemeinsam in Bremen zu europäischen Themen arbeiteten.

 
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50. Jubiläum der DFG Ravensburg-Weingarten

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Aus Anlass des 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Französische Gesellschaft Ravensburg-Weingarten wird im ‘Schlössle’ in Weingarten zum Auftakt der Feierlichkeiten die Ausstellung der DFG-Bremen “Die Deutsch-Französische Partnerschaft” gezeigt.
Im Anschluß an das Grundsatzreferat von Prof. Henry Ménudier und die Begrüßungen der Präsidentin der DFG-Ravensburg-Weingarten, Frau Marie-Bernadette Freund, den Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Herrn Gerd Gerber und den Präsidenten der VDFG, Herrn Prof. Josef Molsberger, referierte der Ausstellungsmacher und Vorsitzende der DFG-Bremen, Herr Wolfgang Zimmermann, über das Motiv, den Inhalt und den Zweck der 24 gezeigten Tafeln. Besonders hob er dabei die bedeutsame Rolle der anwesenden engagierten Bürgerinnen und Bürger, die Rolle der Mitglieder der Zivilgesellschaft am Prozess der Deutsch-Französischen Aussöhnung hervor: “Diplomatische Noten und Treffen von Delegationen unterliegen den Bedürfnissen des politischen Tagesgeschäfts und sind selten bis nie nachhaltig. Die wahrhaft große Leistung zur Verständigung unserer Völker wird von den vielen nicht genannten Menschen erbracht, in ungezählten Organisationen, Gruppierungen, persönlichen Kontakten, Menschen die nie in den Titelzeilen der Presse erwähnt werden… Die Politik hat mit ihren Institutionen und Administrationen eine tatsächliche Aufgabe, nämlich die, das Terrain zu bereiten, z. B. für eine dringend überfällige Renaisasance des Erlernens der Partnersprache, für ein ideelles und auch materielles Engagement zur Ünterstützung der Vielzahl der Verständigungsprojekte…”
Die derzeitige Entwicklung, so betonte Zimmermann, läuft den Erfordernissen entgegen und hob hier besonders auch die Zurückhaltung des Engagements verantwortlicher Politiker bei der Etablierung von Partnerschaften und die dranmatische Mittelkürzung beim Deutsch-Französischen Jugendwerk hervor. “Verständigungsprozesse”, so mahnte er, “bedürfen der ständigen Pflege, des steten Bemühens. Sie sind niemals abgeschlossen, ein Nachlassen bedeutet das Einläuten des Endes, den Rückfall in Strukturen und Vorurteile, die viele irrtümlich oder wider besseren Wissens pragmatisch als überwunden erklären.”

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Der Vorsitzende der DFG-Bremen, Wolfgang Zimmermann, spricht anlässlich der Ausstellungseröffnung am 21.1.2007 zum 50. Jubiläum der DFG Ravensburg-Weingarten im ‘Schlössle’ in Weingarten. Links Oberbürgermeister Gerd Gerber der Stadt Ravensburg, rechts die Präsidentin der DFG Ravensburg-Weingarten, Marie-Bernadette Freund.

 
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Vortrag von Gilles Untereiner am 15. Juni im Institut français

„Management und kulturelle Differenzen am Beispiel Frankreich und Deutschland“ war der Titel des Vortrags den Gilles Untereiner, seit 1979 Generaldirektor der Französischen Industrie- und Handelskammer in Deutschland, am 15. Juni im Musiksalon des Institut français hielt. Doch das, was sich anfänglich sehr allgemein las, entpuppte sich während des Referates von Gilles Untereiner zu einem recht komplexen System geschichtlicher, geografischer, klimatischer, sozialer und soziologischer Strukturen, deren jeweiliges Zusammenspiel, nationale Eigenarten, Prägen deren wahrhafte Tragweiten im bilateralen Geschäft erst bei intensiver Beobachtung und Analyse deutlich werden.
Über Erfolg oder Scheitern grenzüberschreitender Zusammenarbeit, Übernahme oder Unternehmensgründung entscheiden weniger die harten ökonomischen Faktoren sondern primär das Zusammenspiel der Menschen, deren Methoden, Strukturen, Sichtweisen, deren primäre Sozialisation, ihre Wertvorstellungen, Normen, bei aller Internationalisierung und Globalisierung: deren nationale Identität.
Und nur aus der Kenntnis und Akzeptanz dieser Unterschiedlichkeit heraus kann es gelingen, eine Unternehmensstruktur, besser eine Unternehmenskultur zu entwickeln, die ein höheres Maß an Erfolgschance überhaupt erst ermöglicht. Die Beispiele von Gilles Untereiner machten das nachdrücklich deutlich.
Moderiert wurde der Abend von Frau Prof. Jutta Berninghausen vom ZIM an der ebenfalls mit veranstaltenden Hochschule Bremen.

 
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Primeur-Abend 2004 mit neuen Mitgliedern

Der Primeur-Abend in den Räumen des Institut français war auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht.
Bis weit nach Mitternacht saßen die Mitglieder unserer Gesellschaft aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institut français, viele Gäste und an Frankreich Interessierte zusammen, tauschten sich in immer wieder neuen Konstellationen aus, erfreuten sich am Buffet und am hervorragenden Beaujolais Primeur (den wir in diesem Jahr von unseren Mitgliedern Herrn und Frau Meier beziehen durften) und lauschten den Darbietungen der französischen Komponistin und Sängerin Marie-Andrée Balbastre, die eigens zu unserer Veranstaltung angereist war. Wie schon im vergangenen Jahr wurde auch an diesem Abend nicht nur gemeinsam gegessen und getrunken sondern mit großem Vergnügen auch gemeinsam gesungen.
Einhellige Meinung vieler Gäste war, die soirée Beaujolais in die Reihe der sich regelmäßig wiederholenden Aktivitäten unserer Gesellschaft aufzunehmen.
Als weiteres positives Ergebnis ist mitzuteilen, dass wir an diesem Abend vier neue Mitglieder in unserer Gesellschaft begrüßen durften.

 
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Soirée d’échange mit Johan Micoud und Valérien Ismaël

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Die soirée d’échange am 3. November 2003 mit den beiden französischen Spielern in der Mannschaft von Werder Bremen, Johan Micoud und Valérien Ismaël, war ausserordentlich erfolgreich. Zu dieser soirée konnten wir über 120 Gäste begrüßen, darunter viele Schülerinnen und Schüler. Selbst Radio Bremen war mit Mikofon und Aufnahmegerät angerückt, um diese Gesprächsrunde aufzuzeichnen. Wir erlebten mit den beiden Top-Fußballern zwei Stars ohne Allüren, die alle Fragen bereitwillig beantworteten, viele spannende Geschichten aus ihrem Leben und der Welt des Profi-Fußballs erzählten (wie immer auf den soirée d’échange in französischer Sprache), und denen der Abend offensichtlich gleichermaßen Spaß bereitete, wie den vielen Gästen.